rumlingen und der Wald vor lauter Bäumen

Der Dokter und das liebe… ääähhh… o.O

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Rumlingen hört auf einem Ohr nix mehr. Unschön. Geht schon ein Weilchen so. Und heute hatte sich rumlingen dann mal durchgerungen, zum Onkel Dokter zu gehn. Also, eigentlich gestern schon, aber wir wissen ja, wie es Mittwochs Nachmittags in deutschen Praxen zugeht…

Mittwoch Mittag etwas rumtelefoniert. schon die erste Praxis, wo tatsächlich noch jemand ans Telefon ging, hatte für Donnerstag noch einen Termin für mich. Das hätt mir schon verdächtig vorkommen sollen: eine total abgelegene Praxis mit Werbung für kostenlose Akupunktur (aua!) und Homöopatisches Gedöns (auaua!!).

Richtig gemein war aber: auf dem Weg zum Doc bließ ein steifer Herbstwind. Ich liebe sowas ja (ernsthaft. Das ist MEIN Wetter gerade). Irgendwas knackste in meinen Ohren, und endlich gelang mir mal wieder der Druckausgleich.
Und weg waren die Symptome. (Oder jedenfalls wieder auf Freitagslevel, wo ich noch dachte das wird schon von allein wieder verschwinden.)

Machte aber nix, denn ich war ganze 90 Sekunden bei ihm drin, bevor er mir eine Überweisung rüberschob.

Auch gut.

Immerhin habe ich heute so 2 (!!!) Ärzte gesehen, die nicht der Meinung waren, ich müsste dringend abnehmen. (Oder die das zumindest nicht mit meinen Symptomen in Einklang bringen konnten.) Gut, einer davon war ein HNO, aber wir wollen ja nicht pingelig sein.

Also ab zum empfohlenen HNO. Ohne Termin. Suuuuper Idee. Dieser betrieb das allerdings mit massivem Personaleinsatz fast wie am Fließband, so dass es relativ schnell ging. Ich hab nur 2 Kapitel von „A Feast for Crows“ fertigbekommen über beide Ärzte hinweg.

Das ging so: rein zum Doc, Beschwerden erzählen. Nächster Raum: Hörtest. Nächster Raum: „Schwindeltest“. (Da bekommt man mit kalter und heißer Luft die Ohren ausgepustet. Super. Wo doch der Friseur schon immer für mich den Fön auf kalt stellen muss 😦 ) Nächster Raum: Wieder der Doc: „Ja, Frau rumlingen, wenn sie so empfindlich sind ist es wohl nicht so gut um ihr Hörvermögen bestellt?“ Die Hörkurve auf dem einen Ohr sah genauso aus wie vor 12 Jahren beim Bund. Die auf der anderen Seite war eine Kästchenreihe nach oben verschoben und hatte bei den tiefen Tönen noch weitere Ausreißer nach oben. Na fein.
Dann bekam ich eine Schachtel Tabletten (die sind NICHT homöopatisch. Definitiv nicht, wenn man sich so die Nebenwirkungen anschaut….) und einen neuen Termin in einer Woche.
Und stand wieder auf der Straße. Das Ohrenauspusten-mit-heißer-Luft war insofern erfolgreich, wie man sich mit einem Hammer auf die Finger hauen soll, wenn einem die Zähne wehtun.
Ich verkriech mich dann jetzt mal in mein Bett und schau noch etwas Serien…

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Rufe in den Wald hinein

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