rumlingen und der Wald vor lauter Bäumen

Schaffe schaffe

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Ich hab meinen Computer von oben aus dem Wohnzimmer nach unten geräumt. Hauptsächlich, weil es oben zu warm wurde und Lüften tagsüber nicht möglich war, weil die Sonne auf der Fensterfront stand. Noch dazu war gegen diese eklig blendende Sonne zu bestimmten Uhrzeiten nix zu machen. Unten gibt’s Rollladen. 🙂

Also das zweite Schlafsofa zerlegt und nach oben geschleppt, Computer und Schreibtisch zerlegt und nach unten geschleppt. Und alles wieder aufgebaut.
Allein.
Den Muskelkater hatte ich mir redlich verdient. Freitag konnte ich dann die Arme nicht mehr anheben.
Aber ich brauche keinen Mann im Haus!! Ich habs allein geschafft.
(Ikea wird übrigens besser, finde ich. Man kann die Möbel mittlerweile wieder zerlegen, ohne sie zu zerstören, und dann wieder zusammenschrauben, ohne dass ein windschiefes Hexenhaus draus wird. Oder vielleicht waren es auch nur diese speziellen Möbel. Jedenfalls bin ich begeistert, dass ich den Shcreibtisch nicht am Stück die Treppe runter um die Kurve schleppen musste. )

Zusätzlicher Vorteil: meine Gäste können jetzt oben im Wohnzimmer Schnarchen, was der Wald hergibt, und es ist mir egal. Langschläfergäste bedeuten nicht mehr, dass ich nicht an meinen Computer komme. Und die ewige Leuchter- und Blinkerei von allen möglichen Peripheriegeräten stört meine Gäste nicht mehr beim Schlafen. So!

Jetzt sitze ich unten an meinem Schreibtisch und muss mich in eine Decke wickeln, weil mir kalt ist.
Nein, die Fenster mach ich nicht zu, warum? Es hängen endlich Mückengitter dran, das muss man ausnutzen!

Der Schreibtisch steht jetzt im Arbeitszimmer bei den anderen beiden Schreibtischen. Nicht lachen! Sowas sammelt sich im Laufe eines ITler-Lebens halt an. Der eine dient als Arbeitsschreibtisch mit einem ausgedienten 19-Zoll-Monitor. Für Rufbereitschaften ausreichend und immer noch besser als nur der Laptopmonitor. Bin halt von der Arbeit an 2 Monitore gewöhnt…
Auf dem anderen stehen Nähmaschine und diverse angefangene Nähprojekte. Und der Silberschmuck-Werkzeugkoffer, denn das sollte mal ein „Hobby-Schreibtisch“ werden.
Jetzt wissen wir dann auch, warum ich eine größere Wohnung brauchte: damit ich angefangene Projekte wochenlang rumliegen lassen kann.

Eigentlich hatte ich auch mal vor, Gardinen zu nähen. Kann ja so schwer nicht sein. Und jetzt sitze ich in einem Raum mit Gardinenstangen, es fällt also auf.

Nun muss ich nur noch das Wohnzimmer wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzen. Nachdem da ja jetzt wieder richtig viel Platz ist, überlege ich an einem Beamer mit Leinwand. Oder vielleicht ein großer Runder Tisch zum D&D spielen.

Mal sehen, vielleicht schenkt mir ja jemand zum Geburtstag endlich einen Goldesel.

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Rufe in den Wald hinein

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