rumlingen und der Wald vor lauter Bäumen

Umzug und so

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Der Umzug lief dann einigermaßen geplant ab. Die Jungs waren deutlich langsamer als beim letzten Mal, wir mussten den gesamten Vormittag im Besprechungsraum rumsitzen. Denn unsere Schreibtische waren ja schon abmontiert.
Alles, was ich dabei hatte, war mein Rufbereitschafts-Rucksack. Und damit war ich schon besser vorbereitet als einige Kollegen, denn ich hatte ein Headset, ein Stromkabel und sogar so Luxusgüter wie Micro-USB-Kabel. Und weil ich ja so ein netter Mensch bin, hab ich das dienstlich gelieferte Headset verliehen, aus meiner Kiste noch schnell die Noise-Cancelling-Kopfhörer gerettet (die haben nämlich auch ein Mikrofon), und so ziemlich ungestört vor mich hingearbeitet. Und während die Kollegen dem Gebohre und Gerumpel zuhören durften, hatte ich p4 im Ohr. (Und das auch nur, weil ich mein Hörbuch mit Audible nicht ans Laufen bekommen hab. Und mein Kopfhörer im Notebook stecken musste. Aber die Musik von p4 is ja super.)

Im neuen Büro sitze ich jetzt hinter 4 Sicherheitstüren, die sich nur mit der richtigen Karte öffnen lassen. Meine ist offenbar nicht die richtige, denn durch die letzte Tür, in mein Büro komme ich nicht mehr hinein. Blöd, wenn ich dann morgens die Erste bin.
Aber glücklicherweise war das schnell geklärt und am nächsten Tag schon durfte ich wieder arbeiten.

So langsam füllt sich auch der große Raum des Büros. Da wir ja eine 24/7-Abteilung sind, ziehen wir in Schichten über 3 Tage verteilt um. Irgendwer muss ja immer arbeitsfähig sein. Wobei sie es diesmal so organisiert haben, dass immer ein Team gemeinsam umzieht und damit quasi für eine Weile ausfällt. Man hat es dann uns überlassen, eine „Wache“ auszuwählen, die vorher oder nachher umzieht.

Das neue Büro liegt gar nicht schlecht. Wir haben zwar nur noch 1 Kantine, die wir in annehmbarer Zeit erreichen können, dafür aber diverse Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, samt Bäcker, Metzger, Imbiss, 2x Sushi, und einem Foodtruck-Parkplatz. Allgemein kein Grund zur Beschwerde. Die Räume sind recht hell, mit rundum gehender Fensterfront von Decke bis zum Boden. Blendung nicht mehr zu verhindern. Keine Klimaanlage mehr, nur noch Passivkühlung und eben offene Fenster. Noch haben wir keinen heißen Tag erlebt…
Mein Büro und das üblicherweise offene Fenster liegt direkt über einer der Raucherecken der Einkaufsmeile unten. Spätestens am Nachmittag zieht der kalte Aschenbecher durchs Fenster. Lecker.
Sonstige Beschwerden, die ich so aufgeschnappt hab: Die Küche ist soweit weg! Auf den Klos is so dunkel! Und das Licht geht auch erst an wenn die Tür schon hinter dir zufällt! Es gibt so wenig Parkplätze in der Gegend! Der Stempelautomat hängt nicht im Sichtfeld, ich hab wieder vergessen mich einzustempeln! Nee, neben der will ich aber nich sitzen! (Das war sogar eine Mehrfachbeschwerde und hat zu großen Dramen in den letzten Wochen geführt.)

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Rufe in den Wald hinein

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